|
Im kalten Norden Vietnams |
|
Geschrieben von Volker
|
|
08.01.2012 |
Geschrieben in Bangkok
Wetter: Es gewiss nicht kalt
Hi,
heute gebe ich meine Premiere beim Nachtzug fahren, wobei sich die Vorfreude in grenzen haelt. Zuerst versuchte ein Typ der aehnlich angezogen war wie das Bahnpersonal, beim finden des richtgen Wagons zu helfen. Er hat uns von unserem richtigen Weg abgefuehrt und wir sind einmal um die ganzen Wagons gelaufen. Der kroenende Abschluss war, das er Geld wollte. Er konnte von Glueck sagen das er keine Schuh in den Allerwertesten bekommen hat. Tim aus Belgien den wir in der Halongbucht kennengelernt haben ist auch mitgekommen und er hatte das selbe Problem wie ich, es war laengentechnisch nicht fuer europaeische Jungs ausgelegt. Der einzige trost war das wir ein 4er Abteil hatten und kein 6er. Wir dachten wir haben das Abteil fuer uns 3 alleine, bis eine vietnamesische Frau mit ihrem Sohn hereinkam. Die schaut arg skeptisch als sie uns 3 Europaeer sah und wir konnten das Eis auch nicht einem angebotenen Keks brechen. Nach 3 St. schlaf und 30 minuetigen Positionswechsel, oeffnete die Schafnerin die geschlossene Abteilungstuer und gab der Frau nee Karte. Morgens angekommen in Sapa ging es für nen halben Tag das Umland erkunden. Dort gab es einen kleinen Wasserfall, Frauen beim färben und einen traditionellen Tanz zu bestaunen. Zu unserem entsetzen mussten wir feststellen das es doch kälter war als gedacht (8 - 10 Grad). So wurden mittags noch schnell 2 North Face Jacken zum Ausverkaufpreis von zusammen 80 $ gekauft. Mh komischer Weise ist North Face ziemlich verbreitet in Sapa. Da es heute der 24 haben wir 3 rund um die Kirche das vietamesische Grippenspiel angeschaut. Wir fanden in einem Cafe sogar richtig leckeren Glühwein, als Warm up bevor wir auf einer privaten Technoparty vorbeigeschaut haben. Dort sind wir klar aufgefallen, aber sind herzlich aufgenommen worden und teilweise mit free Whiskey und Bier überschüttet worden. Einige Whiskey später sind wir gegen 2 ins Bett eingetrudelt, bevor wir um 6 zum Trekking Abmarsch bereit sein durften. Ein junge Frau mit knappe 20 hat uns herumgeführt und uns den Norden näher gebracht. Hier ist die Welt nochmals ganz anders als im restlichen Vietnam. Ein haerteres Leben wo auch Kinder ab 8 auf ihre juengere Geschwister aufpassen müssen. Gegen Abend sind wir zu unserem Homestay eingetroffen, wo wir bei einer einheimischen Familie übernachtet haben. Dort wurde mit jeder Menge gutem Essen aufgetischt. Da es keine Heizung gab bzw. es ist wie im Heustall zu übernachten, gab es noch paar Happy Water (Reisschnaps) bevor es in voller Montur unter die Decke ging. Am nächsten Tag ging es zurück nach Sapa und von dort abends auf den tollen Nachtzug nach Hanoi.
|